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KI-Inventar Software · EU AI Act & DSGVO

Stand 3. Oktober 2026 · nach dem Digital Omnibus

KI-Inventar-Software: KI-Systeme erfassen, bewerten, nachweisen

Ein KI-Inventar beginnt oft als Excel-Liste. Sobald mehrere Abteilungen mitarbeiten, Prüftermine anstehen und Nachweise gefragt sind, wird daraus eine Software-Aufgabe. Hier sehen Sie, wann sich der Umstieg lohnt, welche Funktionen eine KI-Inventar-Software haben sollte, wie Sie Anbieter vergleichen, was es kostet – und wie es in SimpleAct aussieht.

7 Tage testen (Kreditkarte nötig) · im Test kündbar

  • Excel oder Software? Vergleich in 13 Kriterien
  • Neun Kernfunktionen mit Produktansicht
  • Auswahl-Checkliste mit Fragen an Anbieter
  • Preise offen ausgewiesen, zzgl. MwSt.
app.simpleact.de

KI-Inventar

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A
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KI-basierte Bewerbungsanalyse

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Kurz erklärt

Was eine KI-Inventar-Software leistet

Eine KI-Inventar-Software ist ein zentrales Verzeichnis aller KI-Systeme eines Unternehmens, das über eine Liste hinausgeht: Sie erfasst jedes System strukturiert, leitet Risikoklasse und Pflichten nach der KI-Verordnung ab, legt Verantwortliche und Prüftermine fest und protokolliert jede Änderung, sodass sich der Stand jederzeit belegen lässt.

Die KI-Verordnung (VO (EU) 2024/1689) schreibt kein bestimmtes Werkzeug vor. Sie verlangt aber eine Reihe von Pflichten, die ohne vollständigen Überblick nicht zu erfüllen sind: Maßnahmen zur KI-Kompetenz (Art. 4), das Vermeiden verbotener Praktiken (Art. 5), die Einstufung von Hochrisiko-KI (Art. 6), Betreiberpflichten (Art. 26) und Transparenzpflichten (Art. 50). Das Inventar ist die Arbeitsgrundlage für all das.

Der Unterschied zwischen Liste und Software liegt nicht in den Spalten, sondern im Prozess drumherum. Eine Tabelle zeigt, was jemand zuletzt eingetragen hat. Eine Software zeigt zusätzlich, wer es wann geändert hat, welche Pflichten daraus folgen, welche Prüfung überfällig ist und welche Nachweise noch fehlen. Genau diese Fragen stellen Prüfer, Kunden im Lieferanten-Audit und Betriebsräte.

Ob Sie eine Software brauchen, hängt deshalb weniger von der Unternehmensgröße ab als von Anzahl der Systeme, Zahl der Beteiligten und dem Anspruch an Nachweise. Für einen kleinen, stabilen Bestand reicht eine gut gepflegte Vorlage. Die folgenden Abschnitte helfen, die Grenze für Ihr Unternehmen zu ziehen.

Excel oder Software?

Wo eine Tabelle reicht – und wo nicht mehr

Excel ist für den Einstieg eine gute Wahl, und unsere kostenlose Vorlage ist genau dafür gebaut. Die Grenzen zeigen sich nicht am ersten Tag, sondern nach einigen Monaten: wenn mehrere Personen pflegen, wenn jemand fragt, seit wann eine Einstufung gilt, oder wenn eine Prüfung übersehen wurde. Der Vergleich zeigt beide Seiten ehrlich.

Tabelle seitlich scrollen →

Wo eine Tabelle reicht – und wo nicht mehr
KriteriumExcel-TabelleKI-Inventar-Software
Einstieg und KostengutSofort einsatzbereit, keine Lizenz, keine IT-Freigabe nötig.Lizenzkosten, Einrichtung und kurze Einarbeitung; dafür vorgegebene Struktur ab dem ersten Eintrag.
Struktur und PflichtfeldereingeschränktDropdowns möglich, lassen sich aber per Kopieren und Einfügen leicht umgehen.Pflichtfelder und feste Wertelisten; unvollständige Einträge fallen auf.
RisikoeinstufungeingeschränktManuell, Begründung als Freitext, Ergebnis hängt an der Person, die einträgt.Geführter Fragebogen, Ergebnis mit gespeicherter Begründung, Neubewertung nachvollziehbar.
Pflichten ableitenkaumSelbst recherchieren und in einer zweiten Liste nachhalten.Checkliste je Risikoklasse mit Artikelbezug und Status je Pflicht.
Mehrere BearbeiterkaumDateikopien per E-Mail, parallele Fassungen, unklare „aktuelle“ Version.Eine gemeinsame Datenbasis mit Rollen für Bearbeiten, Lesen und Freigeben.
ÄnderungshistoriekaumZeigt den letzten Stand; der Versionsverlauf der Datei ist nicht feldgenau auswertbar.Protokoll je Änderung: wer, wann, welches Feld, alter und neuer Wert.
PrüftermineeingeschränktDatum in einer Spalte; niemand wird erinnert, Überfälliges fällt nur beim Filtern auf.Fälligkeiten je System oder Dokument, überfällige Punkte werden gesondert angezeigt.
FreigabenkaumBestätigung per E-Mail außerhalb der Datei, schwer zuzuordnen.Freigabe-Workflow mit Reviewer, Status und Zeitstempel am Objekt.
Nachweise und DokumenteeingeschränktLinks auf Ablageordner, die sich verschieben oder veralten.Nachweise direkt am System, Vollständigkeit auf einen Blick.
Schatten-KI findeneingeschränktUmfragen und manueller Abgleich mit Lizenz- und Einkaufslisten.Je nach Produkt Auswertung von Verzeichnisdiensten, Geräteverwaltung oder Proxy-Logs.
DSGVO-BezugeingeschränktVVT- oder DSFA-Referenz als Text, ohne Prüfung, ob der Eintrag existiert.Verknüpfung mit VVT und DSFA, Listen der Systeme, bei denen sie fehlen.
Bericht für PrüfereingeschränktDie Datei selbst; ein lesbarer Bericht muss von Hand gebaut werden.Bericht als PDF oder DOCX auf Knopfdruck, mit Stand und Version.
ZugriffsschutzeingeschränktDateiberechtigungen im Laufwerk, keine Protokollierung der Lesezugriffe.Rollenmodell, Single Sign-on und Zwei-Faktor-Anmeldung je nach Produkt und Paket.

Fünf Signale, dass Excel nicht mehr reicht

Keines davon ist eine gesetzliche Schwelle. Es sind die Punkte, an denen Tabellen in der Praxis anfangen, Arbeit zu machen statt zu sparen.

  1. 01

    Mehr als etwa 20 bis 30 Systeme

    Rechnen Sie Funktionen in bestehender Software mit: KI im Office-Paket, im CRM, im Ticketsystem, in der Buchhaltung. Viele Unternehmen landen schneller bei dieser Zahl als gedacht – und der Bestand wächst mit jedem Software-Update.

  2. 02

    Mehr als zwei, drei Personen pflegen

    Sobald Fachbereiche ihre Einträge selbst aktualisieren, entstehen Kopien und widersprüchliche Stände. Spätestens dann brauchen Sie getrennte Rechte für Lesen, Bearbeiten und Freigeben.

  3. 03

    Jemand fragt „seit wann?“

    Prüfer, Kunden im Lieferanten-Audit oder der Betriebsrat wollen wissen, wann eine Einstufung entstanden ist und wer sie geändert hat. Eine Tabelle kennt nur den letzten Stand; die Historie ist oft wichtiger als der Wert.

  4. 04

    Regelmäßige Prüftermine

    Hochrisiko-Systeme nach Anhang III unterliegen ab 2. Dezember 2027 den Betreiberpflichten, und auch unkritische Einträge sollten mindestens jährlich durchgesehen werden. Ohne Erinnerungen und Überfällig-Ansicht rutschen Termine durch.

  5. 05

    Nachweise an einem Ort

    Schulungsnachweise nach Art. 4, DSFA, AVV, Betriebsanleitungen und Freigaben liegen verstreut. Wenn das Inventar nur noch auf andere Ablagen verweist, ist es kein Nachweis mehr, sondern ein Inhaltsverzeichnis.

Unsere Faustregel: Treffen zwei dieser fünf Signale zu, kostet die Pflege der Tabelle mehr Zeit, als eine Software einspart. Trifft keines zu, bleiben Sie bei der Vorlage – und prüfen die Frage in einem halben Jahr erneut.

Noch am Anfang? Die kostenlose Excel-Vorlage enthält 24 Spalten, Dropdowns für Risikoklasse, Rolle und Status sowie drei ausgefüllte Beispielzeilen.

Zur kostenlosen Excel-Vorlage

Kernfunktionen

Neun Funktionen, die eine KI-Inventar-Software braucht

Diese Liste ist als neutraler Maßstab gedacht, nicht als Produktbeschreibung. Zu jeder Funktion steht, wofür Sie sie brauchen, welche Vorschrift dahinter steht und wie SimpleAct sie umsetzt. Wählen Sie eine Funktion, um die passende Ansicht aus der Anwendung zu sehen.

  1. Jedes KI-System wird einmal sauber angelegt: Name, Anbieter, Einsatzzweck, betroffene Bereiche und eine verantwortliche Person. Wichtig ist, dass die Software nicht nur eigene Entwicklungen erfasst, sondern auch zugekaufte Tools und KI-Funktionen in bestehender Software. Gerade diese machen in den meisten Unternehmen den Großteil des Bestands aus.

    • Pflichtfelder statt Freitext
    • Unterscheidung intern betrieben oder als SaaS eingekauft
    • Rolle der KI: entscheidungskritisch oder unterstützend
    Bezug
    Grundlage für Art. 4, 5, 6, 26 und 50 KI-VO
    In SimpleAct
    Das Formular „KI-System anlegen“ fragt Stammdaten, Kategorie (intern oder extern), Rolle der KI, betroffene Bereiche und die verantwortliche Person ab.
  2. Das größte Risiko im Inventar sind nicht die Systeme, die jemand meldet, sondern die, von denen niemand weiß. Eine gute Software hilft beim Finden: über Daten, die im Unternehmen ohnehin entstehen, etwa erteilte App-Berechtigungen im Verzeichnisdienst, die App-Landschaft verwalteter Geräte oder Proxy- und DNS-Logs. Funde sollten Sie einzeln entscheiden können, statt sie blind zu übernehmen.

    • Funde übernehmen, ignorieren oder als geprüft markieren
    • Kein Agent auf Endgeräten nötig
    • Die Erkennung selbst ist eine Verarbeitung von Beschäftigtendaten
    Bezug
    Vollständigkeit des Inventars; DSGVO und Mitbestimmung für die Erkennung
    In SimpleAct
    AI Discovery (ab Professional) wertet Microsoft-Entra-ID-Zustimmungen, optional das Intune-App-Inventar und hochgeladene Netzwerk-Logs (CSV) aus und gleicht Funde mit einem Anbieter-Katalog ab.
  3. Aus Zweck und Einsatzkontext folgt die Risikoklasse: verboten, hoch, begrenzt (Transparenzpflichten) oder minimal. Eine Software sollte die Einstufung über nachvollziehbare Fragen führen und die Begründung speichern – denn bei einer Prüfung zählt nicht nur das Ergebnis, sondern wie es zustande kam. Ändert sich der Zweck, muss die Neubewertung genauso nachvollziehbar sein.

    • Fragebogen statt eigener Gesetzesauslegung
    • Anhang-III-Kategorie wird mit ausgewiesen
    • Begründung und Zeitpunkt bleiben gespeichert
    Bezug
    Art. 5, 6 und 50, Anhang III KI-VO
    In SimpleAct
    Der geführte Fragebogen arbeitet sich abschnittsweise durch Hochrisiko-Merkmale, Transparenzpflichten und Einsatzkontext und liefert die Risikostufe samt Anhang-III-Kategorie.
  4. Eine Risikoklasse allein sagt noch nicht, was zu tun ist. Eine Inventar-Software sollte aus Klasse und Rolle – Anbieter oder Betreiber – die konkreten Pflichten ableiten und jede mit Artikelbezug und Status führen. Das ist der Schritt, an dem Excel-Listen meist enden: Die Pflichten landen in einem zweiten Dokument und laufen auseinander.

    • Pflichten je Artikel mit Status erfüllt, teilweise oder offen
    • Trennung von Anbieter- und Betreiberpflichten
    • Hochrisiko: Dokumentation nach Anhang IV oder Art. 26
    Bezug
    Art. 9 bis 15, 26, 27 und 50 KI-VO
    In SimpleAct
    Compliance-Checklisten sind ab Starter enthalten. Die Annex-IV-Dokumentation für Anbieter bzw. die Betreiberpflichten nach Art. 26 und gegebenenfalls die Grundrechte-Folgenabschätzung (Art. 27) kommen ab Professional dazu.
  5. Jedes System braucht eine Person, die es verantwortet, und jedes wichtige Dokument eine zweite, die es prüft. Eine Software sollte Owner, Reviewer, Fälligkeit und Freigabe als feste Schritte abbilden und zwischen Rollen unterscheiden: Wer darf bearbeiten, wer nur lesen, wer freigeben? Sonst endet die Freigabe wieder in einer E-Mail.

    • Rollen für Administration, Bearbeitung und Lesezugriff
    • Status Entwurf, in Prüfung oder final
    • Überfällige Prüfungen sichtbar statt versteckt
    Bezug
    Art. 26 KI-VO (Aufsicht, Zuständigkeiten); Rechenschaftspflicht Art. 5 Abs. 2 DSGVO
    In SimpleAct
    Rollen Admin, Editor und Viewer in allen Paketen; Governance-Workflows mit Owner, Reviewer, Fälligkeit und Freigabe ab Professional. Freigeben dürfen nur Admins im Governance-Admin-Pool.
  6. Ein Nachweis ist nur so viel wert wie die Antwort auf die Frage, ob er nachträglich verändert wurde. Die Software sollte jede Änderung feldgenau mitschreiben – Person, Zeitpunkt, alter und neuer Wert – ohne dass Nutzer daran denken müssen. Ideal ist ein Protokoll, dessen Unveränderlichkeit sich technisch prüfen lässt.

    • Wer, wann, was – inklusive alter und neuer Wert
    • Auch fehlgeschlagene Versuche werden protokolliert
    • Integritätsprüfung statt Vertrauen
    Bezug
    Nachweis- und Rechenschaftspflichten aus KI-VO und DSGVO
    In SimpleAct
    Der Audit-Trail ist in allen Paketen enthalten und als Hash-Kette aufgebaut: Jeder Eintrag versiegelt seinen Vorgänger, die Integrität lässt sich je Datensatz oder für die ganze Organisation prüfen.
  7. Früher oder später will jemand das Inventar sehen, der keinen Zugang zur Software hat: Geschäftsführung, Wirtschaftsprüfer, Aufsichtsbehörde oder ein Kunde. Dafür braucht es lesbare Berichte mit Stand und Version – und, unabhängig davon, einen vollständigen maschinenlesbaren Export, damit Ihre Daten nicht an einen Anbieter gebunden sind.

    • Bericht als PDF oder DOCX mit Versionierung
    • Auswahl, welche Systeme und Dokumente enthalten sind
    • Datenexport bei Vertragsende vertraglich geregelt
    Bezug
    Vorlagepflichten gegenüber Behörden; Art. 20 DSGVO-Gedanke der Portabilität
    In SimpleAct
    Reporting ab Starter (PDF und DOCX mit Versionierung), Register-Export ab Professional. Nach Vertragsende stellen die AGB die Daten 30 Tage in einem gängigen Format (z. B. CSV, JSON, PDF) bereit.
  8. Fast jedes KI-System im Büroalltag verarbeitet personenbezogene Daten. Dann gehört es auch ins Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, und bei hohem Risiko braucht es eine Datenschutz-Folgenabschätzung. Eine gute Software verbindet beide Welten, statt zwei getrennte Listen zu führen – und zeigt, wo die Verknüpfung noch fehlt.

    • KI-System mit VVT-Eintrag verknüpfen
    • Liste: Systeme ohne VVT-Eintrag
    • DSFA am System, mit Risiken, Maßnahmen und Freigabe
    Bezug
    Art. 28, 30 und 35 DSGVO
    In SimpleAct
    Das DSGVO-Modul (ab Professional) umfasst Verarbeitungsverzeichnis, DSFA, TOMs und AVV. Eigene Ansichten listen KI-Systeme ohne VVT-Eintrag und hochriskante oder personenbezogene Systeme ohne DSFA.
  9. Je größer das Unternehmen, desto wichtiger ist, dass die Inventar-Software sich in die vorhandene IT einfügt: Anmeldung über den bestehenden Verzeichnisdienst, automatische Nutzerverwaltung, eine dokumentierte API für eigene Auswertungen. Fragen Sie konkret nach Protokollen und danach, in welchem Paket sie enthalten sind.

    • Single Sign-on über gängige Protokolle
    • Nutzerprovisionierung aus dem Verzeichnisdienst
    • API und Webhooks für eigene Prozesse
    Bezug
    IT-Sicherheit und Betrieb; keine KI-VO-Pflicht
    In SimpleAct
    Single Sign-on über OIDC, SAML und LDAP ab Professional; SCIM-Provisionierung, REST-API und Webhooks im Enterprise-Paket.

So funktioniert es in SimpleAct

Vom ersten Eintrag zum prüffähigen Nachweis

Die Ansichten unten stammen aus der Anwendung und zeigen den Ablauf mit Beispieldaten des Demo-Mandanten. Vier Schritte, die aufeinander aufbauen – jeder Schritt nutzt die Angaben des vorherigen, statt sie neu abzufragen.

  1. Schritt 01

    Systeme erfassen

    Sie legen jedes KI-System mit Stammdaten an: Name, Anbieter, Zweck, intern oder als SaaS eingekauft, Rolle der KI und betroffene Bereiche. Eine verantwortliche Person übernimmt das System. Systeme, die AI Discovery gefunden hat, stehen daneben und lassen sich direkt übernehmen.

    • Formular mit Pflichtfeldern
    • Verantwortliche Person je System
    • Funde aus der Schatten-KI-Erkennung übernehmen
    app.simpleact.de

    KI-System anlegen

    Neuer Inventar-Eintrag

    A

    Stammdaten

    Schritt 1 von 2
    Kategorie
    InternExtern (SaaS)
    Rolle der KI
    EntscheidungskritischUnterstützend
    Betroffene Bereiche
    VertriebMarketing
    Verantwortliche Person
    Thomas Müllert.mueller@demo-org.de
    Organisation: Demo Organisation GmbHSpeichern & bewerten
  2. Schritt 02

    Risiko einstufen

    Ein geführter Fragebogen klärt Abschnitt für Abschnitt, ob Hochrisiko-Merkmale vorliegen, Transparenzpflichten greifen und in welchem Kontext das System eingesetzt wird. Das Ergebnis ist die Risikostufe samt Anhang-III-Kategorie – und darunter die Anforderungen je Artikel mit Status.

    • Ja-Nein-Fragen statt Gesetzestext
    • Risikostufe mit Anhang-III-Kategorie
    • Anforderungen je Artikel: erfüllt, teilweise, offen
    app.simpleact.de

    Risiko-Einstufung

    KI-basierte Bewerbungsanalyse

    A
    System wählen
    Fragen beantworten
    Ergebnis

    Abschnitt A: Hochrisiko-Merkmale

    18/21 beantwortet
    2

    Trifft oder beeinflusst das System Entscheidungen über natürliche Personen?

    JaNein
    3

    Entfaltet das Ergebnis rechtliche oder ähnlich erhebliche Wirkung?

    JaNein
    4

    Werden besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet?

    JaNein

    Risikostufe

    Hoch

    Annex III · Beschäftigung & Personalmanagement

    Anforderungen

    • RisikomanagementsystemArt. 9 EU AI ActErfüllt
    • Daten-GovernanceArt. 10 EU AI ActTeilweise
    • Menschliche AufsichtArt. 14 EU AI ActOffen
  3. Schritt 03

    Verantwortung und Freigabe regeln

    Für Risikobewertung, Dokumentation und Checkliste ist festgelegt, wer verantwortet, wer prüft und bis wann. Jedes Objekt läuft denselben Weg von Entwurf über Prüfung zu final. Die Kacheln oben zeigen, was in Prüfung liegt und wo eine Frist überschritten ist.

    • Owner, Reviewer, Fälligkeit, Freigabe
    • Status Entwurf, in Prüfung, final
    • Überfälliges zuerst
    app.simpleact.de

    Governance Hub

    Owner, Reviews und Nachweise pro Objekt

    A
    Workflows

    12

    In Review

    3

    Überfällig

    1

    Nachweise

    28

    RISK_ASSESSMENT

    KI-basierte Bewerbungsanalyse

    FINAL
    OwnerReviewerFälligkeitApproval

    ANNEX_IV_DOSSIER

    Service-Chatbot „Lia"

    IN REVIEW
    OwnerReviewerFälligkeitApproval

    COMPLIANCE_CHECKLIST

    Marketing-Texte Generator

    DRAFT
    OwnerReviewerFälligkeitApproval
  4. Schritt 04

    Nachweisen und exportieren

    Jede Änderung landet ohne Zutun im Audit-Log. Ein Readiness-Wert zeigt, welcher Anteil der Nachweise vollständig, teilweise oder fehlend ist. Berichte lassen sich als PDF oder DOCX ausgeben – für Geschäftsführung, Prüfer oder Kunden.

    • Protokoll wer, wann, was
    • Vollständigkeit der Nachweise
    • Export auf Knopfdruck
    app.simpleact.de

    Audit-Log & Export

    247 von 312 Einträgen

    A

    Audit-Readiness

    Audit-bereit

    Vollständig

    Teilweise

    Fehlend

    EU-Konformitätserklärung (Art. 47)

    PDF · DE/EN · inkl. Audit-Historie

    AktionEntitätEreignis
    UPDATERisk AssessmentNeubewertung abgeschlossen
    CREATEEvidenceNachweis „DPIA-Report" hinterlegt
    UPDATEGovernanceFreigabe durch Reviewer
    CREATEKI-SystemSystem „Chatbot Lia" angelegt

Auswahl-Checkliste

Diese Fragen sollten Sie Anbietern stellen

Kreuzen Sie an, was Ihnen wichtig ist. Rechts entsteht die passende Fragenliste für Demos und Ausschreibungen – neutral formuliert, für jeden Anbieter verwendbar. Mit einem Klick kopieren Sie sie in E-Mail, Ticket oder Bewertungsmatrix.

Inventar und Bewertung
Zusammenarbeit und Nachweis
Datenschutz und Sicherheit
Betrieb und Kosten

Fragen an Anbieter

Für Demo, Angebot oder Ausschreibung

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Wählen Sie links mindestens eine Anforderung aus.

Die Liste läuft vollständig in Ihrem Browser; es werden keine Angaben gespeichert oder übertragen.

Bewertungskriterien

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Funktionen lassen sich in jeder Demo zeigen. Die Unterschiede liegen oft in Punkten, die erst bei Vertrag, Einführung oder Prüfung auffallen. Die Tabelle nennt je Kriterium, worauf es ankommt, wie Sie es prüfen und welche Antwort ein Warnsignal ist.

Tabelle seitlich scrollen →

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
KriteriumWorauf es ankommtSo prüfen Sie esWarnsignal
Hosting und DatenstandortDas Inventar enthält Einsatzzwecke, Verantwortliche und oft Hinweise auf personenbezogene Verarbeitungen – sensible Unternehmensinformationen.Land und Betreiber von Anwendung, Datenbank und Backups schriftlich nennen lassen.„Cloud in Europa“ ohne konkreten Betreiber oder Ort.
DSGVO und AVVDer Anbieter der Inventar-Software ist selbst Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO.AVV und Liste der Unterauftragsverarbeiter vor Vertragsschluss einsehen.AVV erst nach Unterschrift oder nur auf Nachfrage.
RollenmodellFachbereiche sollen pflegen, aber nicht freigeben; Prüfer sollen lesen, aber nichts ändern.In der Demo einen Nutzer mit Leserechten anlegen lassen und prüfen, was er sieht.Nur „Admin“ und „Nutzer“, keine getrennte Freigabe.
Audit-TrailNachweise müssen zeigen, wer was wann geändert hat – und dass daran nichts nachträglich verändert wurde.Eine Änderung vornehmen und die Protokollzeile mit altem und neuem Wert zeigen lassen.Nur „zuletzt geändert am“ ohne Inhalt der Änderung.
Exporte und AusstiegBerichte für Prüfer und ein vollständiger Datenexport schützen vor Abhängigkeit.Einen Bericht und einen Rohdaten-Export erzeugen lassen; Regelung bei Vertragsende in AGB nachlesen.Export nur als Bild-PDF oder nur gegen Aufpreis.
PreismodellDer Bestand wächst; was heute günstig ist, kann bei 50 Systemen oder 20 Nutzern teuer werden.Preis für den heutigen Stand und für das Doppelte an Systemen und Nutzern nennen lassen.Preise nur auf Anfrage, auch für Standardpakete.
Onboarding-AufwandDer größte Kostenblock ist meist die interne Zeit für Erfassung und Abstimmung, nicht die Lizenz.Fragen, wie lange die Erfassung von zehn typischen Systemen dauert und wer dabei hilft.Pflicht-Beratungspaket vor der ersten Nutzung.
Rechtsstand der LogikDie KI-Verordnung wurde durch den Digital Omnibus 2026 bereits geändert; weitere Leitlinien folgen.Fragen, wann die letzte rechtliche Anpassung erfolgt ist und wie Kunden davon erfahren.Fristen auf altem Stand, etwa Hochrisiko-Pflichten „ab August 2026“.
Datenschutz der ErkennungSchatten-KI-Erkennung wertet aus, wer welche Tools nutzt – das betrifft Beschäftigtendaten und oft die Mitbestimmung.Fragen, welche Personendaten gespeichert werden und wie lange.Vollständige Nutzerlisten je Tool ohne Begrenzung.

Die Kriterien gelten für jede KI-Inventar-Software, auch für SimpleAct. Ein strukturierter Vergleich mehrerer Lösungen steht auf unserer Seite zum AI-Act-Software-Vergleich. Zum Vergleich →

Kosten

Was eine KI-Inventar-Software kostet

Preise für KI-Inventar-Software reichen von einfachen Registern bis zu Plattformen mit Governance, Datenschutz und Integrationen. Wir weisen unsere Preise offen aus – so können Sie sie mit anderen Angeboten und mit dem internen Aufwand einer Tabelle vergleichen.

Starter

Für kleine Unternehmen und erste KI-Governance-Prozesse

199 €/Monat

159 € pro Monat bei jährlicher Zahlung

  • Bis zu 5 KI-Systeme & 3 Nutzer
  • KI-Inventar und Risikoklassifizierung
  • Compliance-Checklisten
  • Reporting
7 Tage testen (Kreditkarte nötig)
Empfohlen

Professional

Für mehrere Teams und echte Governance-Anforderungen

349 €/Monat

279 € pro Monat bei jährlicher Zahlung

  • Alles aus Starter
  • Unbegrenzte KI-Systeme und Nutzer
  • Annex-IV-Dokumentation bzw. Betreiberpflichten nach Art. 26
  • Vendor Register und Modellregister
  • AI Discovery: Schatten-KI aufspüren
  • Governance-Workflows und Audit-Readiness-Score
  • Single Sign-on: OIDC, SAML und LDAP
  • Register-Export
  • DSGVO-Modul: VVT, DSFA, TOMs und AVV
Professional starten

Enterprise

Für komplexe Compliance-, Governance- und Sicherheitsanforderungen

Auf Anfrage

  • Alles aus Professional
  • SCIM-Provisionierung
  • REST-API und Webhooks
  • Individuelle Integrationen und priorisierter Support
  • Onboarding-Workshops und individuelle SLAs
Demo buchen

Alle Preise zzgl. MwSt. 7 Tage kostenlos mit vollem Starter-Umfang. Für den Test hinterlegen Sie eine Kreditkarte: Kündigen Sie nicht, läuft danach das Starter-Abo weiter, und wir erinnern Sie 3 Tage vorher an den fälligen Betrag. Im Test jederzeit kündbar. Ein Upgrade auf Professional ist jederzeit möglich.

Alle Preise und Leistungen

Wovon die Kosten abhängen

  • Anzahl der KI-Systeme
    Viele Anbieter staffeln nach Systemen. Zählen Sie realistisch, inklusive KI-Funktionen in bestehender Software, und planen Sie Wachstum ein.
  • Anzahl der Nutzer
    Pflegen nur zwei Personen oder jede Fachabteilung selbst? Das entscheidet oft über die Paketstufe.
  • Module
    Reines Inventar, oder auch Governance-Workflows, DSGVO-Modul, Discovery und Integrationen? Ein Paket, das beides abdeckt, kann günstiger sein als zwei Werkzeuge.
  • Interner Aufwand
    Erfassung, Abstimmung mit Fachbereichen und Pflege kosten Arbeitszeit – mit und ohne Software. Software verkürzt vor allem die laufende Pflege und die Vorbereitung auf Prüfungen.

Sicherheit und Datenschutz

Wo Ihre Inventardaten liegen

Ein KI-Inventar beschreibt, wie Ihr Unternehmen KI einsetzt – das ist vertraulich. Deshalb gehören Hosting, Verträge und Zugriffsschutz in jede Auswahlentscheidung. So ist es bei SimpleAct geregelt.

  • Hosting in Deutschland

    Anwendung und selbst betriebene PostgreSQL-Datenbank laufen bei Hetzner in Nürnberg, Backups in Falkenstein. Für Hosting und Datenbank werden keine US-amerikanischen oder außereuropäischen Cloud-Provider genutzt. Ausnahme: Ist der KI-Assistent eingeschaltet, verarbeitet Anthropic die dafür eingereichten Texte auch in den USA.

  • ISO-27001-Rechenzentrum

    Gehostet wird in einem ISO-27001-zertifizierten Hetzner-Rechenzentrum. Die Zertifizierung bezieht sich auf das Rechenzentrum; die eigenen technischen und organisatorischen Maßnahmen sind im Security-Whitepaper beschrieben.

  • Verschlüsselung

    Alle Daten werden bei der Übertragung (TLS) und im Ruhezustand verschlüsselt.

  • AVV und Subprozessoren offen

    Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist vorab als Volltext einsehbar. Die Subprozessoren Hetzner, Stripe, Brevo und Anthropic (nur bei eingeschaltetem KI-Assistenten) sind dort mit Sitz, Zweck und Verarbeitungsort aufgeführt.

  • Rollen und Anmeldung

    Rollen Admin, Editor und Viewer mit getrennten Rechten; Admins können eine Zwei-Faktor-Anmeldung einrichten. Single Sign-on über OIDC, SAML und LDAP ab Professional.

  • Manipulationsgeschütztes Protokoll

    Der Audit-Trail ist als Hash-Kette aufgebaut. Ob ein Eintrag nachträglich verändert wurde, lässt sich selbst prüfen – je Datensatz oder für die ganze Organisation.

SimpleAct selbst trägt keine ISO-27001-Zertifizierung; die Zertifizierung gilt für das Rechenzentrum des Hosting-Anbieters.

Rechtlicher Rahmen

Welche Pflichten auf dem KI-Inventar aufbauen

Ein internes KI-Inventar ist in der KI-Verordnung nicht als eigenes Dokument vorgeschrieben. Die folgenden Pflichten setzen aber voraus, dass Sie wissen, welche Systeme Sie wofür einsetzen. Die Tabelle zeigt, welche Angabe im Inventar welche Pflicht stützt.

Tabelle seitlich scrollen →

Welche Pflichten auf dem KI-Inventar aufbauen
VorschriftWorum es gehtWas das Inventar dafür liefern mussGilt ab
Art. 4 KI-VOKI-Kompetenz: Anbieter und Betreiber ergreifen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und ihrer Beauftragten zu unterstützen (Neufassung durch den Digital Omnibus).Welche Gruppen welche Systeme nutzen – daraus folgt, wer welche Schulung oder Einweisung braucht.2.2.2025
Art. 5 KI-VOVerbotene Praktiken, etwa Social Scoring oder Emotionserkennung am Arbeitsplatz.Den konkreten Einsatzzweck je System, damit er einmal sauber gegen die Verbote geprüft wird.2.2.2025
Art. 6 mit Anhang IIIEinstufung als Hochrisiko-KI, z. B. in Personalauswahl, Kreditwürdigkeit oder Bildung.Risikoklasse mit Begründung und, falls zutreffend, die Anhang-III-Kategorie.2.12.2027
Art. 6 mit Anhang IHochrisiko-KI als Sicherheitsbauteil regulierter Produkte, etwa Maschinen oder Medizinprodukte.Bezug zum Produkt und zur einschlägigen Harmonisierungsvorschrift.2.8.2028
Art. 26 KI-VOPflichten der Betreiber von Hochrisiko-KI: Einsatz nach Betriebsanleitung, menschliche Aufsicht, Aufbewahrung von Protokollen, Information Betroffener.Verantwortliche Person, Aufsichtsperson, Ablage der Betriebsanleitung und Prüftermine.2.12.2027 (Anhang III)
Art. 49 und 71 KI-VOEU-Datenbank: Anbieter registrieren Anhang-III-Systeme, Betreiber, die Behörden oder öffentliche Stellen sind, registrieren ihre Nutzung.Kennzeichen, ob eine Registrierung nötig ist und ob sie erfolgt ist.mit den Hochrisiko-Pflichten
Art. 50 KI-VOTransparenz: Hinweis bei Chatbots, Kennzeichnung synthetischer Inhalte und Deepfakes. Für Abs. 2 gilt bei Systemen, die vor dem 2.8.2026 in Verkehr gebracht wurden, eine Übergangsfrist bis 2.12.2026.Ob ein System mit Menschen interagiert oder Inhalte erzeugt – und welcher Hinweis wo steht.2.8.2026
Art. 30 DSGVOVerzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT).Verweis auf den VVT-Eintrag, sobald ein KI-System personenbezogene Daten verarbeitet.gilt bereits
Art. 35 DSGVODatenschutz-Folgenabschätzung bei voraussichtlich hohem Risiko für Betroffene.Verweis auf die DSFA, etwa bei Profilbildung, automatisierter Bewertung oder Überwachung.gilt bereits
Art. 28 DSGVOAuftragsverarbeitungsvertrag mit Dienstleistern, die personenbezogene Daten verarbeiten.Ob mit dem KI-Anbieter ein AVV besteht – und ebenso mit dem Anbieter der Inventar-Software selbst.gilt bereits

Fristen nach VO (EU) 2024/1689 in der Fassung des Digital Omnibus, VO (EU) 2026/1744, in Kraft seit 27. Juli 2026. Vereinfachte Darstellung; maßgeblich ist der Wortlaut im Amtsblatt.

FAQ

Häufige Fragen zur KI-Inventar-Software

Eine Anwendung, die alle KI-Systeme eines Unternehmens zentral erfasst und darüber hinaus Risikoklasse und Pflichten nach der KI-Verordnung ableitet, Verantwortliche und Prüftermine verwaltet und jede Änderung protokolliert. Sie ersetzt die Excel-Liste dort, wo mehrere Personen mitarbeiten und Nachweise gefragt sind.
Als Faustregel: wenn zwei dieser fünf Punkte zutreffen – mehr als etwa 20 bis 30 Systeme, mehr als zwei oder drei Personen pflegen, jemand braucht eine Änderungshistorie, es gibt regelmäßige Prüftermine, Nachweise sollen an einem Ort liegen. Trifft keiner zu, reicht eine gut gepflegte Vorlage. Das ist keine gesetzliche Schwelle; die KI-Verordnung schreibt kein Werkzeug vor.
Einen automatischen Datei-Import gibt es in SimpleAct derzeit noch nicht. Verloren gehen die Inhalte trotzdem nicht – wie die Übernahme am besten läuft, hängt vom Umfang ab: Kleinere Bestände übertragen Sie Eintrag für Eintrag und nutzen das gleich für eine Bereinigung; bei größeren Beständen klären wir den Weg im Onboarding. Im Enterprise-Paket steht zusätzlich die REST-API zur Verfügung, über die sich KI-Systeme anlegen lassen. Fragen Sie jeden Anbieter konkret, ob er einen Datei-Import anbietet und welche Felder er erwartet.
Anwendung und Datenbank laufen in Deutschland bei Hetzner in Nürnberg, Backups in Falkenstein, in einem ISO-27001-zertifizierten Rechenzentrum. Ist der KI-Assistent eingeschaltet, verarbeitet Anthropic die dafür eingereichten Texte auch in den USA. Daten werden bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt. Der AVV nach Art. 28 DSGVO und die Liste der Subprozessoren sind öffentlich einsehbar.
Das hängt von Systemen, Nutzern und Modulen ab. SimpleAct kostet im Paket Starter 199 € pro Monat (159 € bei jährlicher Zahlung) für bis zu 5 KI-Systeme und 3 Nutzer, Professional 349 € pro Monat (279 € jährlich) inklusive DSGVO-Modul, Enterprise auf Anfrage – jeweils zzgl. MwSt. Für einen fairen Vergleich rechnen Sie den internen Pflegeaufwand einer Tabelle gegen.
Nein. Eine KI-Inventar-Software strukturiert Erfassung, Einstufung und Nachweise und macht Entscheidungen nachvollziehbar. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall – etwa ob ein Grenzfall unter Anhang III fällt – bleibt Aufgabe des Unternehmens und gegebenenfalls seiner Rechtsberatung. Auch diese Seite ist keine Rechtsberatung.
Die Pflichten der KI-Verordnung hängen nicht von der Unternehmensgröße ab: Art. 4 (KI-Kompetenz) und Art. 5 (Verbote) gelten für jeden Betreiber, Art. 50 für bestimmte Systeme unabhängig von der Größe. Ein kleines Unternehmen kommt aber oft mit der kostenlosen Excel-Vorlage aus. Software lohnt sich, wenn Bestand oder Zahl der Beteiligten wachsen.
Das hängt vom Produkt ab. SimpleAct bietet ab Professional AI Discovery: Ausgewertet werden OAuth-Zustimmungen in Microsoft Entra ID, optional das Intune-App-Inventar, und hochgeladene Proxy- oder DNS-Logs. Funde werden mit einem Anbieter-Katalog abgeglichen und einzeln übernommen oder verworfen. Weil die Erkennung Beschäftigtendaten verarbeitet, gehört sie selbst ins VVT, und der Betriebsrat sollte früh eingebunden werden.
Häufig führt eine zentrale Stelle das Inventar – Compliance, IT, Datenschutz oder ein KI-Beauftragter –, während Fachbereiche ihre Systeme selbst pflegen und je System eine verantwortliche Person benannt ist. Die Software sollte das über Rollen abbilden: bearbeiten in den Fachbereichen, freigeben zentral. Die Gesamtverantwortung liegt bei der Geschäftsleitung.
Für die Ersterfassung in SimpleAct sollten Sie einige Stunden einplanen: In einem Pilotprojekt waren sechs KI-Systeme, davon eines hochriskant, in rund vier Stunden erfasst und bewertet. Danach folgt die laufende Pflege. Mehr Zeit braucht meist die Abstimmung mit den Fachbereichen – wer nutzt was wofür. Planen Sie dafür eine kurze Abfrage je Abteilung ein, unabhängig vom Werkzeug.
Nein. Das interne Inventar führen Sie für sich und legen es auf Anfrage vor. Die EU-Datenbank nach Art. 71 ist ein öffentliches Register: Anbieter registrieren dort Hochrisiko-Systeme nach Anhang III, Behörden und öffentliche Stellen als Betreiber ihre Nutzung (Art. 49). Das Inventar hilft zu erkennen, ob eine Registrierung nötig ist.
Ja. 7 Tage kostenlos mit vollem Starter-Umfang. Für den Test ist eine Kreditkarte nötig; ohne Kündigung läuft danach das Starter-Abo weiter, und wir erinnern Sie 3 Tage vorher an den fälligen Betrag. Im Test jederzeit kündbar. Alternativ zeigen wir die Anwendung in einer Demo anhand Ihrer eigenen Fragen – Inventar, Risikobewertung, Governance und Export.

Noch Fragen? Wir helfen gerne weiter. E-Mail schreiben · 7 Tage testen (Kreditkarte nötig)

Quellen und Stand

Zuletzt geprüft am · Redaktion SimpleAct

Diese Seite dient der Orientierung bei der Auswahl einer Software und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich ist der Wortlaut im Amtsblatt der EU. Produktangaben beziehen sich auf den Stand oben.

Änderungen an dieser Seite

  • 10. Oktober 2026 – Art. 4 im Omnibus-Wortlaut.
  • 3. Oktober 2026 – Neu aufgebaut: Vergleich Excel und Software, Kernfunktionen mit Produktansichten, Auswahl-Checkliste mit Anbieterfragen, Bewertungskriterien, Preise und Fristen nach Digital Omnibus.
  • 16. Juni 2026 – Erste Fassung.

KI-Inventar in SimpleAct aufbauen

Erfassen Sie Ihre KI-Systeme, stufen Sie das Risiko ein und behalten Sie Verantwortliche, Prüftermine und Nachweise an einem Ort – gehostet in Deutschland.