Produktmodul · Rechtslogik
Rechtslogik für den EU AI Act: Pflichten pro KI-System sauber ableiten
SimpleAct nutzt keine lose Notizsammlung für regulatorische Einordnungen. Die Rechtslogik führt Teams mit einem strukturierten Fragebogen durch Rolle, Einsatzzweck, Datenbezug und Risikokontext. Daraus entstehen dokumentierte Review-Einstellungen und ein klarer Übergang in Audit-Playbook und Governance.
Risiko-Einstufung
KI-basierte Bewerbungsanalyse
Abschnitt A: Hochrisiko-Merkmale
18/21 beantwortetTrifft oder beeinflusst das System Entscheidungen über natürliche Personen?
Entfaltet das Ergebnis rechtliche oder ähnlich erhebliche Wirkung?
Werden besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet?
Risikostufe
Hoch
Annex III · Beschäftigung & Personalmanagement
Anforderungen
- RisikomanagementsystemArt. 9 EU AI ActErfüllt
- Daten-GovernanceArt. 10 EU AI ActTeilweise
- Menschliche AufsichtArt. 14 EU AI ActOffen
- 01
Fragen beantwortenAbschnitt für Abschnitt mit Ja oder Nein, statt Gesetzestext selbst auszulegen.
- 02
Regel greiftAus den Antworten ergibt sich die Risikoklasse, inklusive der zutreffenden Anhang-III-Kategorie.
- 03
Anforderungen ableitenZur Klasse erscheinen die Pflichten je Artikel – jede mit Status erfüllt, teilweise oder offen.
So arbeitet SimpleAct hier
Rechtslogik ist in SimpleAct ein operativer Einstiegspunkt
Das Modul erzeugt kein isoliertes Gutachten. Es schafft die dokumentierte Ausgangslage, auf der Maßnahmen, Nachweise und Freigaben im Rest des Systems aufbauen.
- Geführter Fragenpfad
- SimpleAct erhebt Rolle, Zweck, betroffene Personen, Datenverarbeitung und Einsatzkontext strukturiert. So wird die Einordnung pro KI-System nachvollziehbar und teamfähig.
- Regulatorischer Rahmen je System
- Die Rechtslogik verdichtet die Eingaben zu einem klaren Rahmen für Pflichten, Review-Bedarf und Folgeentscheidungen. Genau dieser Rahmen wird später im Audit-Playbook operativ genutzt.
- Review-Zyklus mit Verantwortung
- Review-Owner, Rolle, E-Mail und Prüfintervall werden direkt im System gepflegt. So bleibt die rechtliche Einordnung nicht statisch, sondern wird regelmäßig überprüft.
Ablauf im Produkt
Von der Einordnung bis zur umsetzbaren Folgearbeit
Die Rechtslogik in SimpleAct steht bewusst nicht für sich allein. Sie ist der erste Schritt in einem durchgängigen Produktfluss für operative EU-AI-Act-Arbeit.
Systemkontext erfassen
Teams beantworten den strukturierten Fragenkatalog zu Einsatzzweck, Rolle, Datenbezug und Nutzung. Das schafft eine konsistente Grundlage für jede weitere Bewertung.
Review sauber verankern
SimpleAct hält Review-Zyklus und Review-Owner direkt am System fest. Änderungen an Nutzung oder Risikokontext lassen sich dadurch nicht einfach übersehen.
In Arbeit und Nachweise übergeben
Aus dem regulatorischen Rahmen werden im Audit-Playbook konkrete Maßnahmen. Governance übernimmt danach Nachweise, Review und finale Freigaben.
Was Teams mit der Rechtslogik in SimpleAct konkret steuern
Die Rechtslogik ist nützlich, wenn sie Folgearbeit auslöst. Genau darauf ist das Modul in der App ausgelegt.
- Provider-, Deployer- oder Mischrolle pro System nachvollziehbar erfassen
- Review-Owner mit Rolle und optionaler E-Mail festlegen
- Prüfintervall direkt im System speichern statt in Kalendern zu verlieren
- Regulatorische Folgefragen sauber für Fachbereich, Legal und Compliance aufbereiten
- Übergabe an Audit-Playbook für Maßnahmen und Fristen
- Übergabe an Governance für Nachweise, Review und finale Freigabe
Häufige Fragen zur Rechtslogik in SimpleAct
Ersetzt die Rechtslogik eine individuelle Rechtsberatung?
Nein. Das Modul strukturiert regulatorische Einordnung und Review-Arbeit im Produkt. Es ersetzt keine individuelle Rechtsberatung, sorgt aber dafür, dass relevante Informationen sauber erhoben und wiederverwendet werden.
Warum ist der Review-Zyklus Teil der Rechtslogik?
Weil die rechtliche Einordnung nicht einmalig bleibt. Sobald sich Zweck, Datenlage oder Einsatz ändern, muss die Bewertung erneut geprüft werden. SimpleAct verankert diesen Zyklus direkt am System.
Wie hängt die Rechtslogik mit Audit-Playbook und Governance zusammen?
Die Rechtslogik definiert den Rahmen. Das Audit-Playbook übersetzt offene Pflichten in Arbeit. Governance sichert Nachweise, Reviewer, Approver und Finalisierungsgates ab.
Rechtslogik nicht als Einmalprüfung behandeln
Wenn Einordnung, Review-Zyklus und Folgearbeit in einem System zusammenlaufen, wird aus juristischer Einschätzung ein nachvollziehbarer Arbeitsablauf.